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A Senufo sculpture, uprising from a circular base, slender elongated legs, slightly bent, the slender hips with rounded buttocks, the gently tapered torso with a central furrow at the back and a protruding navel, muscular pectorals to the front, the rounded shoulders leading to arching, elongated arms, holding an axe in the left hand, the right hand in form of a stylized spoon, an oval face with sensitive carved features, the pointed, open mouth beneath an elongated, slender nose, framed by coffeebean-eyes in carved oval sockets, a helmetlike coiffure with a stepped hairdess at the back, surmounted by a circular disk with turtle, framed by two kalao-birds; natural brown to greyish patina, the circular bases are fragmentary, probably damaged by water and insects, heavy, hard wood, collected in the vicinity of Korhogo.
"Only some exemplares of these sculptures are known, because probably only a few were existing." B. Gottschalk
Lit.: Goldwater Robert, Senufo-Sculpture from Westafrica, The Museum of Primitive Art, New York 1964, Holas Bohumil, L´Art sacré Sénoufo, Les Nouvelles Editions Africaines, Abidjan 1978, Boyer Alain Michel/Girard Patrick/ Riviere Marceau, Arts Premiers de Cote d´Ivoire Saint Maur 1997
"An dieser Stelle sollte noch ein Skulpturentyp erwähnt werden, der nicht zu den do:ogele zählt, obwohl er deren Erscheinungsbild sehr ähnlich ist. Diese Statuen tragen entweder eine flache, dem Betrachter zugewandte Scheibe auf dem kopf, die mit Symbolen versehen ist. meistens ist es ein Kreuz in einem runden Loch, von dem vier Stege so zum Rand der Scheibe laufen, daß sie ein Kreuz bilden - das gebräuchliche Symbol für die Fülle und die Vollkommenheit bürgerlicher und geistiger Tugenden ("le sgn conventionel de la plénitude ou de la perfection civique et spirituelle", Holas 1978:168)....Meistens hält eine solche Statue eine Kalabasse oder einen nicht indentifizierbaren Gegenstand in der Hand, bei dem es sich nach Holas undm ein Werkzeug für Alltagsarbeit oder die Jagd handelt . Holas nennt sie eine mythische Gestalt, die Verkörperung eines kulturbringenden Gründerahnen und Erfinder der wichtigsten Erwerbstechniken wie Jagd, Fallenstellerei, Landwirtschaft etc. Deshalb sei die Statue mit entsprechenden und für jeden verständlichen Symbolen versehen. Sie werden als ein übermenschliches Wesen verehrt und mit allen üblichen Attributen dargestellt - das Beil in der Hand, die Messer zum Töten des Wildes im Gürtel, den Beutel mit den Zaubermitteln um den Hals (1969/4: 102). Von diesen Stauen sind nur wenige bekannt (u.a. Goldwater 1964:93/93a, Holas 1978: 168, 242, Boyer, Girard, Riviére 1997:33), vermutlich weil es auch wenige gab. Sie hatten keine Wächterfunktion wie die "Kinder der poro", von denen in jedem Dorf mehrere benötigt wurden. Daher genügte vermutlich jeweils nur ein Exemplar."
Gottschalk Burkhard, Senufo, Massa und die Statuen des poro, Verlag U. Gottschalk, Düsseldorf, Studienreihe "africa Incognita", 2002: 150, 151
1.800 - 2.400,- Euro
sold
Height : 149 cm |
photo: tribalartforum.com/ identification no. P9058183.jpg |
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